Fragen/Halbwahrheiten der FWN - Antworten der CDU
1. Bunkergrundstücke: Unterlassener Kauf von 3600 qm für nur 90000 €
O-Ton von Bürgermeisterkandidat Frank Ulrichs, unterstützt heute wie damals durch die Norderney-Immobilien-Koalition von CDU, SPD und FDP am 16. Februar 2010:
"Die Stadt hat sich beim Kauf zurückgehalten, denn sie sehe keine Veranlassung, dort Geld zu versenken. Zur Gründung einer Bürgerinitiative besteht kein Anlass. Das ist purer Aktionismus!"
Frage: Was sagen unsere Bürger dazu?
Antwort der CDU:
Es ist lange bekannt gewesen, dass für €25,--/qm die Bunkergrundstücke auch von den Anliegern erworben werden konnten, was teilweise auch realisiert wurde. Wir bevorzugen, Soziales und Sport zu fördern, was vielen Bürgern, insbesondere der Jugend, zugute kommt.
2. GruKo-Mietshaus mit 5 Wohnungen zwischen 62 und 113 qm Wohnfläche bei einer Gesamtwohnfläche von 432 qm und einer Grundstücksgröße von 2423 qm:
Nichtausübung eines städtischen Vorkaufsrecht zum Gutachterwert für nur 520000 € gegenüber dem Land. Erklärung dazu aus dem Bürgermeisteramt am 3. Februar 2009:
"Wir wollen das Land nicht verstimmen. Wir wissen nicht, was wir mit der Liegenschaft machen sollen."
Frage: Warum ist das GruKo-Gebäude inzwischen entmietet? Für die Norderneyer Mieter bestand ein Milieuschutz durch die städtische Erhaltungssatzung!
Antwort der CDU:
Die Stadt hätte nur zum Höchstpreis für dieses sehr sanierungsbedürftige Gebäude mitbieten können. Dieser Höchstpreis lag über € 800000 zuzüglich Sanierungskosten von € 600000 - €1200000. Wie hoch soll der Mietzins für die Mieter sein? Möchte Herr Moroni diese Wohnung auf seine Kosten subventionieren?
3. Städtische Mietshäuser in Mühlen-und Benekestraße:
Unterlassener Ausbau der Dachgeschosse zu Mietwohnungen. Als Grund werden zu hohe Kosten angeführt, obgleich diese durch die Mieten gedeckt wären.
Frage: Warum hat man sich nicht um entsprechende Fördermittel aus dem sozialen Wohnungsbau bemüht?
Antwort der CDU:
Die Grünen und die FWN haben in Sitzungen gegen einen Ausbau der Dachgeschosse der Mietshäuser Jann-Berghaus-Str. 32 und 33 gestimmt. Ohne die Stimmen dieser Verhinderungsparteien gab es im letzten Stadtrat keine Mehrheit für neuen Mietraum.
4. Haus der Insel
Ein städtisches Objekt 35-jähriger Misswirtschaft und unterlassener Bauunterhaltung wird von Akteuren, die dieses zu verantworten haben, als unwirtschaftlich und baulich für marode erklärt. Zur Verschleierung dieses Objektmissmanagement planen diese Akteure jetzt den Abriss des HdI, den Verkauf des städtischen, rd. 4588 qm großen HdI-Areals im Herzen der Stadt und eine Neubebauung durch Investoren, ohne zu wissen, was dann kommt.
Antwort der CDU:
In der Zeit von 2001 bis 2006 war es der CDU und der WIN nicht möglich, den über 25-jährigen, von SPD und ehemaligem Stadtbaumeister verursachten Investitionsstau zu beheben. Eine Sanierung zu Lasten der Norderneyer Bevölkerung, die von Fachleuten - ( Nicht Sie, Herr Moroni!-Wirkliche Leute vom Fach!!! ) mit mind. € 5.000.000 veranschlagt wird, möchten wir unseren Bürgern nicht zumuten. Ein neues Konzept, das auch die Integration von "betreutem Altenwohnen" im Stadtzentrum ermöglicht, sollte gemeinsam zum Wohle der Insel und unserer Senioren entwickelt werden.
FWN Flyer 4 (Auszug)
...weniger Insulaner bedeuten auch weniger Kunden und Patienten. Unsere lebenswichtigen, sowieso schon wirtschaftlich schwer kämpfenden Daseinsvorsorgeeinrichtungen wie unser Altenheim, unser Krankenhaus...
Gerade deshalb ist der Tourismus so wichtig: Durch unsere Gäste wird das Einkommen gesichert. Nur dadurch sind die vielen Arztpraxen, das Krankenhaus, die vielen Arbeitsplätze bei den Handwerkern, der ÖPNV, das Dienstleistungs-, und das Hotel-und Gaststättengewerbe möglich.
Wieviele Mieter wohnen wo?
Auf der Liste der Grünen gibt es 4 Hausbesitzer mit 5 Ferienwohnungen, aber keinen, der an Dauermieter vermietet hat.
Auf der Liste der FWN gibt es 5 Hausbesitzer mit mind. 4 Ferienwohnungen, aber auch hier keinen, der an einen Dauermieter vermietet hat.
Warum eigentlich? Wer hindert die FWN und die Grünen daran, ihre Ferienwohnungen an Dauermieter zu vermieten ???
Auf der Liste der CDU gibt es 5 Hausbesitzer mit 1 Ferienwohnung und mind. 50 Dauermietern !!!
Zum Ausverkauf:
Auf der FWN-LIste gibt es mind. einen wahrscheinlich zwei , die ihre Häuser verkauft haben und aus denen entweder Ferienwohnungen oder Zweitwohnungen geworden sind oder werden.
" Nie zuvor sind auf Norderney so viele Zweitferienwohnungen gebaut worden, wie in der jetzt ausgehenden Legislaturperiode." ( Zitat FWN in Flyer 4)
Dies obwohl die Freien Wähler mit den Grünen zusammen fast 3 Jahre nicht nur den 1. und 2. stellv. Bürgermeister gestellt haben, sondern auch die Mehrheit im Bausschuss hatten.
Hayo Moroni hat mehrfach (auch im letzten Wahlkampf) angekündigt und behauptet zu wissen, wie Zweitwohnungen verhindert werden können und wollte dazu eine Lösung/Konzept vorlegen. Leider ist er dieses über 10 Jahre ( bis Heute ) schuldig geblieben.
Das einzige, was der FWN zur Grundschule einfällt ist, wie man in Flyer 4 erkennen kann, der Verkauf dieser und der Bau von Zweitwohnungen....

Soviel zum Thema Immobilien und Hai !!!
Von 1995 bis 1997 war Hayo F. Moroni auch anwaltlicher Berater für den Immobilienfonds "Göttinger-Immobilien-Beteiligungs-AG" bei Grundstücksgeschäften- und entwicklungen in der Ex-DDR.
( Auszug aus der Vita von Hayo Moroni ) www.hayo-moroni.de
http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6ttinger_Gruppe
Leserbrief von Edgar de Boer im NoMo und der NBZ am 10.09.11:
